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Willkommen in Chrissis Bienenwelt

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Unsere Familie liebt Honig! Und nachdem ich vor ein paar Jahren den entsprechenden Lehrgang erfolgreich abgeschlossen habe, bin ich Imkerin geworden. Und schon haben wir uns 4 Bienenstöcke von einem benachbarten Berufsimker geholt.

Mit den Bienen beobachten wir umso mehr die wunderschöne Natur, die uns in Drena umgibt. Bereits Ende Jänner – Anfang Februar gibt es den ersten Pollen von der Hasel und die ersten Blüten. Mit dem eiweißreichen Pollen können die Bienen nach der Winterpause mit der Brut und der Aufzucht neuer Bienen beginnen. Mit der Kirschblüte starten die Bienenvölker durch um unermüdlich Nektar, Pollen und Wasser zu sammeln. Die Honigernte erreicht zwischen April und Juni ihren Höhepunkt und während dieser Zeit sind die Bienenvölker am größten. Ende Juli bemerkt man langsam, dass das Bienenvolk kleiner wird und sich so langsam auf die kühlere Jahreszeit vorbereitet. Gehen die Bienen gesund, in ausreichender Zahl und mit genügend Futter in den Winter, dann können wir uns auf ein paar ruhigere Monate freuen, um dann erneut im nächsten Februar mit den Bienen wieder durchzustarten.

Ein gut entwickeltes Honigbienenvolk besteht aus bis zu 40.000 Arbeiterinnen.

Eine einzelne Sommerbiene führt im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Arbeiten aus, wie ihr Zuhause sauber zu halten, die Brut zu pflegen und zu füttern, an den Waben zu bauen und den Eingang des Flugloches zu überwachen. Nach diesen ca. 3 Wochen fliegt dieselbe Biene das erste Mal aus und wird zur Sammelbiene. Dabei holt sie in den kommenden 3 Wochen Honig, Pollen und Wasser. Langsam nähert sie sich ihrem Lebensende um ein letztes Mal auszufliegen.

Im Gegensatz zum kurzen und arbeitsreichen Leben dieser Sommerbiene, leben Winterbienen, welche ab August vermehrt im Bienenvolk vorhanden sind, mehrere Monate. Dies ist notwendig, da im Winter keine oder nur sehr wenig Brut vorhanden ist und ein Nachschub an jungen Bienen ausbleibt. In der kalten Jahreszeit bilden die Bienen eine Wintertraube, um sich gegenseitig zu wärmen. In der Mitte der Traube sitzt die Königin. Deshalb ist für eine gute Überwinterung wichtig, dass genügend gesunde Winterbienen im Stock vorhanden sind. In dieser Zeit muss genügend Futter vorhanden sein, um die Energieversorgung der Winterbienen sicher zu stellen. So können die Winterbienen auch bis zu 6-7 Monate überstehen, um dann im zeitigen Frühjahr bei der Aufzucht der Jungbienen zu helfen und dann zu sterben.

 

Weltweit erwirtschaften Bienen jedes Jahr mit ihrer Bestäubungsleistung an die 300 Milliarden Euro. Heutzutage ist die Honigbiene nach dem Rind und dem Schwein das drittwichtigste Nutztier in Europa.

Eine Sammelbiene auf der Suche nach Nektar fliegt bis zu 50 Stundenkilometer schnell. Abhängig davon, wo Pflanzen mit Nektar wachsen, entfernt sie sich mehrere Kilometer vom Stock. So bringt es ein Bienenvolk während eines Jahres auf insgesamt bis zu 36 Millionen Flugkilometer. Dies entspricht etwa 900 Erdumrundungen.

Eine einzelne Biene produziert in ihrem ca. drei Wochen langen Leben als Sammlerin um die 2 Teelöffel Honig.

Auf ihrer Bestäubungsmission sind Honigbienen sehr fleißig:

  • Eine Biene fliegt ca. 10-mal täglich aus.
  • Sie besucht dabei 250-300 Blüten.
  • Dabei füllt sie ihren Honigmagen mit 50-70 Mikroliter Nektar, also fast so viel wie sie selber wiegt.

Eine einzig Biene müsste für 1 Glas Honig 3-mal um die Erde fliegen.

Ein Bienenvolk benötigt etwa jährlich 50–80 kg Honig zur eigenen Ernährung und produziert aber immer noch so viel, dass wir etwas Honig ernten können.